Terminübersicht

28. September 2022
  • Sep
    28

    Fit für Geschwister
    13:00 bis 15:00 Uhr
    FachGespräch online

    Für Lehrer*innen, pädagogische & therapeutische Fachkräfte, Jugendleiter*innen und alle anderen, die mit Geschwisterkindern zu tun haben könnten.

    Jeden letzten Mittwoch im Monat | 13 bis 15 Uhr

    2 Millionen Kinder leben in Deutschland, die einen Bruder oder eine Schwester mit einer Behinderung oder schweren Krankheit haben. Vielleicht sind es auch 4 Millionen. Eine genaue Statistik gibt es nicht. Das ist typisch für die Situation der besonderen Geschwister: Wir haben sie oft nicht im Blick.

    Jeden letzten Mittwoch im Monat möchten wir uns von 13 bis 15 Uhr Uhr mit Kolleg·innen und Expert·innen aus unterschiedlichsten Fachbereichen treffen, die direkt oder indirekt mit den besonderen Geschwistern zu tun haben.

    Wissenstransfer, Erfahrungs- und Gedankenaustausch, Synergieeffekte, kollegiale Intervision, Kooperationen auch über die Landesgrenze hinweg sind einige Stichworte, wie die Treffen ausgerichtet sein können. Gemeinsam mit Ihnen möchten wir ein feinmaschiges Netz aus Expertise, Achtsamkeit und wachsamer Fürsorge für die großen und kleinen Alltagsheld·innen knüpfen, die mit einem Bruder oder einer Schwester mit Behinderung oder chronischen Krankheit aufwachsen.

    Für den ZOOM-Zugang melden Sie sich bitte über unsere Webseite an: https://www.besondere-geschwister.org/kontakt/

    Katharina Walckhoff (Systemische Familientherapeutin und Supervisorin, Minden) und Grazyna Ploch (Dipl.Pädagogin und Systemische Beraterin, Viersen)


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  • Sep
    28

    Autor*innenCLUB Anna, Fridolin und die Chillzwerge
    18:00 bis 19:00 Uhr
    o


    Anna, die kleine Ameise mit den großen Zukunftsvisionen, Fridolin, der flauschige Geschwisterdrache aus der Vergangenheit und die Chillzwerge aus dem Land, wo König oder Königin ist, wer am besten chillen kann, erleben spannende Abenteuer, bei denen ihnen die Geschwisterkinder helfen müssen.

     
    Am Anfang war es nur eine Aufzählung von Hauptfiguren aus verschiedenen Workshops mit Geschwisterkindern: Anna, die Ameise aus der Zukunft, Geschwisterdrache Fridolin aus der Vergangenheit und die Chillzwerge aus dem Land, wo König oder Königin ist, wer am besten chillen kann. Aber hinter einander weg gelesen war uns sofort klar: »Anna, Fridolin und die Chillzwerge« – das ist der Titel für eine spannende Geschichte!

     
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    Wir freuen uns auf Euch!


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  • Sep
    28

    Wir sind doch keine Aliens!
    18:00 bis 19:00 Uhr
    GeschwisterTREFF online

    »Ich bin doch kein Alien!«, möchten Geschwisterkinder manchmal schreien. Denn andere Kinder verstehen sie oft nicht, stellen nervige Fragen, tuscheln oder schauen verlegen weg, wenn sie die Schwester im Rollstuhl sehen oder wenn der Bruder merkwürdige Geräusche oder Bewegungen macht. 

    Einfach nur mal als Geschwisterkinder unter sich sein: das haben sich Fiona, Fiete, Josephine und Paula gewünscht und haben den GeschwisterTREFF erfunden. Sie kommen aus dem Ruhrgebiet, aus Bayern und aus Ostwestfalen, aber online macht die Entfernung ja keinen Unterschied. Gleich beim ersten Mal hat es super geklappt.

    Die vier Gastgeber*innen sind zwischen acht und elf Jahre alt und besondere Geschwister. Warum besondere Geschwister? Weil sie einen Bruder oder eine Schwester mit einer Behinderung oder einer chronischen, vielleicht sogar lebensbegrenzenden Krankheit haben.

    Vom Team des Geschwisterprojekts wird immer jemand moderieren oder – wenn Ihr das selber machen wollt – im Hintergrund sein, unterstützen, wenn es Probleme mit der Technik gibt oder wenn sonst irgendetwas gebraucht wird.

    Das Treffen findet online statt. Den Zugang erhaltet Ihr, wenn Ihr oder Eure Eltern Euch über die Email unten anmelden.

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  • Sep
    28

    Zeit für Geschwister
    20:30 bis 22:00 Uhr
    ElternTREFF online

    Eltern von behinderten oder chronisch kranken Kindern haben häufig ein chronisch schlechtes Gewissen den Geschwistern ihres Sorgenkindes gegenüber. Berechtigt? Geht es anderen Eltern auch so? Wie gehen sie damit um?

    Beim ElternTREFF | Zeit für Geschwister ist der Name Programm.

    Wieviel und welche Art von Aufmerksamkeit brauchen Geschwisterkinder von ihren Eltern? Woran können Eltern merken, dass ihre kleinen Alltagsheld*innen glücklich oder überfordert sind? Kinder tun alles dafür, dass es ihren Eltern gut geht. Was können Eltern tun, damit die Kinder spüren: meine Eltern sind ein gutes Team, wir sind für Euch da, Ihr müsst Euch keine Sorgen machen? Egal ob verheiratet, geschieden, Patchwork-Familie oder Alleinerziehend?

    In der ersten halben Stunde dürfen die Geschwisterkinder dabei sein. Danach folgt ein kleines Impulsreferat und anschließend wollen wir uns mit Ihnen, mit Euch über die Erfahrungen, Fragen und Anliegen austauschen, die Sie/Euch beschäftigen.

    ElternTREFF | Zeit für Geschwister findet an  letzten Mittwoch im Monat von 20:30 bis 22:00 statt. 

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26. Oktober 2022
  • Okt
    26

    Fit für Geschwister
    13:00 bis 15:00 Uhr
    FachGespräch online

    Für Lehrer*innen, pädagogische & therapeutische Fachkräfte, Jugendleiter*innen und alle anderen, die mit Geschwisterkindern zu tun haben könnten.

    Jeden letzten Mittwoch im Monat | 13 bis 15 Uhr

    2 Millionen Kinder leben in Deutschland, die einen Bruder oder eine Schwester mit einer Behinderung oder schweren Krankheit haben. Vielleicht sind es auch 4 Millionen. Eine genaue Statistik gibt es nicht. Das ist typisch für die Situation der besonderen Geschwister: Wir haben sie oft nicht im Blick.

    Jeden letzten Mittwoch im Monat möchten wir uns von 13 bis 15 Uhr Uhr mit Kolleg·innen und Expert·innen aus unterschiedlichsten Fachbereichen treffen, die direkt oder indirekt mit den besonderen Geschwistern zu tun haben.

    Wissenstransfer, Erfahrungs- und Gedankenaustausch, Synergieeffekte, kollegiale Intervision, Kooperationen auch über die Landesgrenze hinweg sind einige Stichworte, wie die Treffen ausgerichtet sein können. Gemeinsam mit Ihnen möchten wir ein feinmaschiges Netz aus Expertise, Achtsamkeit und wachsamer Fürsorge für die großen und kleinen Alltagsheld·innen knüpfen, die mit einem Bruder oder einer Schwester mit Behinderung oder chronischen Krankheit aufwachsen.

    Für den ZOOM-Zugang melden Sie sich bitte über unsere Webseite an: https://www.besondere-geschwister.org/kontakt/

    Katharina Walckhoff (Systemische Familientherapeutin und Supervisorin, Minden) und Grazyna Ploch (Dipl.Pädagogin und Systemische Beraterin, Viersen)


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  • Okt
    26

    Autor*innenCLUB Anna, Fridolin und die Chillzwerge
    16:00 bis 17:00 Uhr
    o


    Anna, die kleine Ameise mit den großen Zukunftsvisionen, Fridolin, der flauschige Geschwisterdrache aus der Vergangenheit und die Chillzwerge aus dem Land, wo König oder Königin ist, wer am besten chillen kann, erleben spannende Abenteuer, bei denen ihnen die Geschwisterkinder helfen müssen.

     
    Am Anfang war es nur eine Aufzählung von Hauptfiguren aus verschiedenen Workshops mit Geschwisterkindern: Anna, die Ameise aus der Zukunft, Geschwisterdrache Fridolin aus der Vergangenheit und die Chillzwerge aus dem Land, wo König oder Königin ist, wer am besten chillen kann. Aber hinter einander weg gelesen war uns sofort klar: »Anna, Fridolin und die Chillzwerge« – das ist der Titel für eine spannende Geschichte!

     
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  • Okt
    26

    Wir sind doch keine Aliens!
    18:00 bis 19:00 Uhr
    GeschwisterTREFF online

    »Ich bin doch kein Alien!«, möchten Geschwisterkinder manchmal schreien. Denn andere Kinder verstehen sie oft nicht, stellen nervige Fragen, tuscheln oder schauen verlegen weg, wenn sie die Schwester im Rollstuhl sehen oder wenn der Bruder merkwürdige Geräusche oder Bewegungen macht. 

    Einfach nur mal als Geschwisterkinder unter sich sein: das haben sich Fiona, Fiete, Josephine und Paula gewünscht und haben den GeschwisterTREFF erfunden. Sie kommen aus dem Ruhrgebiet, aus Bayern und aus Ostwestfalen, aber online macht die Entfernung ja keinen Unterschied. Gleich beim ersten Mal hat es super geklappt.

    Die vier Gastgeber*innen sind zwischen acht und elf Jahre alt und besondere Geschwister. Warum besondere Geschwister? Weil sie einen Bruder oder eine Schwester mit einer Behinderung oder einer chronischen, vielleicht sogar lebensbegrenzenden Krankheit haben.

    Vom Team des Geschwisterprojekts wird immer jemand moderieren oder – wenn Ihr das selber machen wollt – im Hintergrund sein, unterstützen, wenn es Probleme mit der Technik gibt oder wenn sonst irgendetwas gebraucht wird.

    Das Treffen findet online statt. Den Zugang erhaltet Ihr, wenn Ihr oder Eure Eltern Euch über die Email unten anmelden.

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  • Okt
    26

    Zeit für Geschwister
    20:30 bis 22:00 Uhr
    ElternTREFF online

    Eltern von behinderten oder chronisch kranken Kindern haben häufig ein chronisch schlechtes Gewissen den Geschwistern ihres Sorgenkindes gegenüber. Berechtigt? Geht es anderen Eltern auch so? Wie gehen sie damit um?

    Beim ElternTREFF | Zeit für Geschwister ist der Name Programm.

    Wieviel und welche Art von Aufmerksamkeit brauchen Geschwisterkinder von ihren Eltern? Woran können Eltern merken, dass ihre kleinen Alltagsheld*innen glücklich oder überfordert sind? Kinder tun alles dafür, dass es ihren Eltern gut geht. Was können Eltern tun, damit die Kinder spüren: meine Eltern sind ein gutes Team, wir sind für Euch da, Ihr müsst Euch keine Sorgen machen? Egal ob verheiratet, geschieden, Patchwork-Familie oder Alleinerziehend?

    In der ersten halben Stunde dürfen die Geschwisterkinder dabei sein. Danach folgt ein kleines Impulsreferat und anschließend wollen wir uns mit Ihnen, mit Euch über die Erfahrungen, Fragen und Anliegen austauschen, die Sie/Euch beschäftigen.

    ElternTREFF | Zeit für Geschwister findet an  letzten Mittwoch im Monat von 20:30 bis 22:00 statt. 

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18. November 2022
  • Nov
    18

    Auftakt der 3. NRW-Geschwisterwoche
    11:00 bis 12:00 Uhr



    Gemeinsam einzigartig
     
    So lautet in diesem Jahr das Motto des Bundesweiten Vorlesetags, der bereits zum dritten Mal Auftakt der NRW-Geschwisterwoche ist. Das Motto passt wunderbar zum Anliegen des Geschwisterprojekts NRW. 
     
    Wenn Kinder mit einem Bruder oder einer Schwester aufwachsen, die wegen einer Behinderung oder chronischen, vielleicht sogar lebensgebgrenzenden Krankheit einen großen Teil der Ressourcn der Familie brauchen, ist in ihrem Alltag und oftmals auch in ihrer Entwicklung vieles anders als bei ihren Altersgenoss*innen.


    Unser Anliegen ist es, dass diese besonderen Geschwister, wie sie sich selbst im Gründungsworkshop für ihre eigene Webseite 2015 genannt haben – dass diese besonderen kleinen und großen Alltagsheldinnen und -helden dieselben Chancen für eine individuelle Entwicklung ihrer Fähigkeiten, Begabungen und Lebensentwürfe haben wie andere Kinder auch.


    Vom 18. bis 27. November geht es zehn Tage lang um die besonderen Geschwister.
     
    PROGRAMM

    Grußwort: Bärbel Brüning, Landesgeschäftsführerin Lebenshilfe NRW
    Eröffnungsreferat: Vorstand Lebenshilfe NRW e.V. [N.N.]
    (Genaues Programm folgt)

     
    Auftakt der Crowdfunding-Kampagne für das Bilderbuch

     »Anna, Fridolin und die Chillzwerge –Rettet das Einhorn!«

    Text: Autor*innenCLUB des NRW-Geschwisterprojekts 
    mit Bildern des polnischen Malers Roland Ploch


    »Geschichten und Gesichter — Held*innengeschwister« – Ergebnisse des Mal- und Bastelwettbewerbs 
    Wie sieht eine Welt aus, in der alle Menschen – mit und ohne Behinderungen – ihre Talente entfalten und ihre Träume verwirklichen können? 
    Erfahrungen und Ergebnisse der Mitmach- Aktionen an verschiedenen Standorten in NRW. Weitere Infos …

    Anmeldung für Updates und zu allen ZOOM-Veranstaltungen per Mail …


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  • Nov
    18

    Besondere Geschwister – Wie beschreiben sie das Aufwachsen mit einem behinderten der kranken Geschwisterkind?
    12:00 bis 14:00 Uhr

    Online-Vertrag mit Fachgespräch und anschließender Diskussion
     
    Das Motto des diesjährigen NRW-Geschwisterwoche lautet  »Held*innenträume – Wofür lohnt es sich, erwachsen zu werden?«

    Prof. Dr. Melanie Jagla-Franke ist Lehrstuhlinhaberin für Gesundheitswissenschaften mit Schwerpunkt Psychologie und Beratung  an der Hochschule Neubrandenburg und hat sich in ihrer Dissertation mit der Frage beschäftigt, wie erwachsene Geschwister das Aufwachsen mit einem behinderten oder chronisch, vielleicht sogar lebensbegrenzend erkrankten Geschwisterkind  beschreiben.


    In der Forschung werden oft Menschen und ihre Lebensumstände untersucht, die von einer Behinderung oder chronischen Krankheit betroffen sind, aber eher selten deren Angehörige. Wie sieht die Lebenswelt von Geschwistern von Kindern und Jugendlichen mit schweren bzw. chronischen Erkrankungen und/ oder Behinderungen aus? Wie sehen erwachsene Geschwister rückblickend ihre Kindheit, Jugend und ihr Erwachsen werden?
     
    Was können wir für die Kinder tun, die sich jetzt auf den Weg in eine eigene, gelingende Zukunft machen wollen? 
     
    Die Wissenschaftlerin berichtet aus der vergangenen und aktuellen Forschung zum Thema Geschwister und den Risiken und Chancen dieser besonderen Familienrolle.
     
    Im Anschluss an den Vortrag und einen fachlichen Austausch ist Raum für Fragen und Diskussion.
    Teilnahmebeitrag 15€ (erm. 10€)

    Anmeldung per Mail … bis zum 15. November 2022.


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  • Nov
    18

    :

    Nov
    19

    Held*innenTräume · Lange Nacht der Bücher und Geschichten
    Beginn: 17:00 Uhr
    Stadtbibliothek Minden · Königstraße 99, 32423 Minden

    Pyjamaparty für Geschwisterkinder und -jugendliche, ihre Cousins und Cousinen, Beste Freundinnen und Freunde, Nachbarskinder und alle, die Lust haben mitzumachen

    ab 6 Jahren

    FR · 17:00 Stadtbibliothek Minden  
    »Gemeinsam einzigartig! – Bundesweiter Erzähl- und Vorlesetag«


    Unter diesem Motto findet zum Abschluss des Geschwisterjahres eine Pyjamaparty mit Übernachtung in der Bilderbuch-Lounge der Stadtbibliothek statt.
    Wenn das Wetter es zulässt, sitzen wir zuerst ums Lagerfeuer, rösten Gemüsespieße und Stockbrot und erzählen uns Held*innengeschichten aus dem letzten Jahr. 
    Und natürlich wie immer dabei: unsere Freunde Anna, die Ameise aus der Zukunftswerkstatt, Fridolin, der Geschwisterdrache und die Chillzwerge aus dem Land, wo König oder Königin ist, wer am besten chillen kann.  
    Und dann gehen wir rein und tauchen ein in die Welt der Bücher und Geschichten, von Feenmärchen Rittersagen und Heldenabenteuern, wir malen und basteln … und irgendwann werden Isomatten und Schlafsäcke ausgerollt und wir reisen in die Welt der Träume.

     
    Nach dem Frühstück fahren wir nach Herford ins MARTa-Museum, wo wir mit der anno2039 · Mindener ZukunftWerkstatt unter dem Motto »Held*innenTräume – Wofür lohnt es sich erwachsen zu werden?« in eine gelungene Zukunft reisen.  
    Die Ergebnisse zeigen wir am Nachmittag beim FamilienCafé Euren Eltern, Großeltern und Geschwistern und allen anderen, die sich für ein gutes Leben für alle auf einer heilenden Erde interessieren.



    TEILNAHMEBEITRAG:
    49€ für beide Tage, 39€ nur Lange Nacht

    Aber: Kein Geschwisterkind soll zuhause bleiben, nur weil der Teilnahmebeitrag nicht zum Familienbudget passt. Sprechen Sie uns an. Wir er·finden immer eine Lösung!

     

    PROGRAMM:
    FR · 18. November 2022 · 17:00 Stadtbibliothek Minden  
    »Held*innenTräume · Lange Nacht der Bücher und Geschichten«

    Pyjamaparty in der StaBi anlässlich des Bundesweiten Erzähl- und Vorlesetags 
    für Geschwister & Friends
     
    SA 19. November 2022  · 11:00 Uhr  MARTa Herford

    Held*innenTräume – Wofür lohnt es sich erwachsen zu werden?

    Etappe der »anno2039 · Mindener ZukunftsWerkstatt«
    für Geschwister & Friends
     
    SA 19. November 2022  | 15:30 Uhr MARTa Herford 
    Held*innenTräume? – Ergebnisse der ZukunftsWerkstatt
    Inklusives FamilienCafé
    für die ganze Familie & Friends

     
    LEITUNG:
    Katharina Walckhoff · Landeskoordinatorin Geschwisterprojekt NRW
    Nadine Giesbrecht und Fiona Scheuner · Team Geschwisterprojekt Lebenshilfe Minden e.V.,
    Rebecca Knecht · Bilderbuchautorin

     

     
    INFOS & ANMELDUNG:

    Mehr zum Geschwisterprojekt und zu den Veranstaltungen der NRW-Geschwisterwoche auf unserer Webseite, per Mail … oder telefonisch 0176·538 33 582
     


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19. November 2022
  • Nov
    19

    Rückkehr der Zukunftsforscher · Inklusives FamilienCafé
    15:30 bis 17:00 Uhr
    MARTa Museum, Goebenstraße 2, 32052 Herford, Deutschland


     
    FamilienCafé zum Abschluss des Geschwisterwochenendes |  Atelier des MARTa-Museums Herford

     
    Die 3. NRW-Geschwisterwoche beginnt – anlässlich der Bundesweiten Vorlesetags – mit einer Traumreise in die Welt der Bücher und Geschichten und geht am nächsten Tag weiter mit einem Ausflug in eine gelingende Zukunft. 
    Samstag Nachmittag haben die Kinder und Jugendlichen also eine aufregende Nacht und einen inspirierenden Tag hinter sich. 
    Im FamilienCafé werden die jungen Teilnehmer*innen die Ergebnisse der anno2039 · Mindener ZukunftsWerkstatt vorstellen, bei der sie sich mit der Frage beschäftigt haben: »Wofür lohnt es sich, erwachsen zu werden?« 
     
    Eingeladen sind neben Eltern, Großeltern und Freunden der Familien der besonderen Geschwister auch Menschen, die sich für das Geschwisterprojekt interessieren der sich einfach nur für ein gutes Leben für alle auf einer heilenden Erde begeistern lassen wollen.

     
     
    TEILNAHMEBEITRAG:±5€ auf Spendenbasis, gerne auch als Kuchen oder Finger-Food (nach Absprache)


    PROGRAMM:
    FR · 18. November 2022 · 17:00 Stadtbibliothek Minden  
    »Held*innenTräume · Lange Nacht der Bücher und Geschichten«

    Pyjamaparty in der StaBi anlässlich des Bundesweiten Erzähl- und Vorlesetags 
    für Geschwister & Friends
     
    SA 19. November 2022  · 11:00 Uhr  MARTa Herford

    Held*innenTräume – Wofür lohnt es sich erwachsen zu werden?

    Etappe der »anno2039 · Mindener ZukunftsWerkstatt«
    für Geschwister & Friends
     
    SA 19. November 2022  | 15:30 Uhr MARTa Herford 
    Held*innenTräume? – Ergebnisse der ZukunftsWerkstatt
    Inklusives FamilienCafé
    für die ganze Familie & Friends

     
    LEITUNG:
    Katharina Walckhoff · Landeskoordinatorin Geschwisterprojekt NRW
    Nadine Giesbrecht und Fiona Scheuner · Team Geschwisterprojekt Lebenshilfe Minden e.V.,
    Rebecca Knecht · Bilderbuchautorin

     

     
    INFOS & ANMELDUNG:

    Mehr zum Geschwisterprojekt und zu den Veranstaltungen der NRW-Geschwisterwoche auf unserer Webseite, per Mail … oder telefonisch 0176·538 33 582
     


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23. November 2022
  • Nov
    23

    Fit für Geschwister
    13:00 bis 15:00 Uhr
    FachGespräch online

    Für Lehrer*innen, pädagogische & therapeutische Fachkräfte, Jugendleiter*innen und alle anderen, die mit Geschwisterkindern zu tun haben könnten.

    Jeden letzten Mittwoch im Monat | 13 bis 15 Uhr
    ACHTUNG: Wegen der NRW-Geschwisterwoche eine Woche früher!

    »Fit für Geschwister – Kinder, Familien und Institutionen vor Überforderung schützen«

    2 Millionen Kinder leben in Deutschland, die einen Bruder oder eine Schwester mit einer Behinderung oder schweren Krankheit haben. Vielleicht sind es auch 4 Millionen. Eine genaue Statistik gibt es nicht. Das ist typisch für die Situation der besonderen Geschwister: Wir haben sie oft nicht im Blick.

    Schnell und oftmals ohne dass Eltern, Erzieher*innen oder Lehrkräfte es bemerken, übernehmen Kinder erwachsene Aufgaben und werden zu dem, was in der Fachsprache »Young Carer« genannt wir: Minderjährige, unbezahlte Pflege- und Betreuungskräfte.

    Einrichtungen, die sich bis zur Belastungsgrenze für Menschen mit Behinderungen oder anderen Beeinträchtigungen engagieren, bemerken dies oft nicht, obwohl es sich vor ihren Augen abspielt. Aber wenn der junge Mensch in 10 Jahren sagt: »Jede Woche war jemand von der XY-Einrichtung bei uns im Haus aber niemand hat gemerkt, wie ich unter der Situation gelitten habe«, ist es zu spät. 

    Und da Eltern sich oftmals bis zur Selbstaufgabe fürihre behinderten oder kranken Kinder einsetzen, fällt es ihnen oft gar nicht auf, wie viel die Situation (auch) von den Geschwistern fordert. Schlechtes Gewissen, Verwöhnung oder Vernachlässigung sind nicht selten Begleiterscheinunge dieser Situation.

    Was können wir tun? Als Fachkraft, Teamleitung, Geschäftsführung, als Eltern, Lehrer*in, oder Erzieher? 

    Das FachGESPRÄCH beginnt mit einem Einführungsreferat von Katharina Walckhoff, Landeskoordinatorin des Geschwisterprojekts NRW mit typischen Beispielen aus dem familiären und institutionellen Alltag. Anschließend ist Zeit zum fachlichen und interkollegialen Austausch.

    Anmeldung für den ZOOM-Link: kontakt@besondere-Geschwister.org 

    Betr.: FachGESPRÄCH NRW-Geschwisterwoche

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    Jeden letzten Mittwoch im Monat möchten wir uns von 13 bis 15 Uhr Uhr mit Kolleg·innen und Expert·innen aus unterschiedlichsten Fachbereichen treffen, die direkt oder indirekt mit den besonderen Geschwistern zu tun haben.

    Wissenstransfer, Erfahrungs- und Gedankenaustausch, Synergieeffekte, kollegiale Intervision, Kooperationen auch über die Landesgrenze hinweg sind einige Stichworte, wie die Treffen ausgerichtet sein können. Gemeinsam mit Ihnen möchten wir ein feinmaschiges Netz aus Expertise, Achtsamkeit und wachsamer Fürsorge für die großen und kleinen Alltagsheld·innen knüpfen, die mit einem Bruder oder einer Schwester mit Behinderung oder chronischen Krankheit aufwachsen.

    Für den ZOOM-Zugang melden Sie sich bitte über unsere Webseite an: https://www.besondere-geschwister.org/kontakt/

    Katharina Walckhoff (Systemische Familientherapeutin und Supervisorin, Minden) und Grazyna Ploch (Dipl.Pädagogin und Systemische Beraterin, Viersen)


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  • Nov
    23

    Autor*innenCLUB Anna, Fridolin und die Chillzwerge
    16:00 bis 17:00 Uhr
    o


    Anna, die kleine Ameise mit den großen Zukunftsvisionen, Fridolin, der flauschige Geschwisterdrache aus der Vergangenheit und die Chillzwerge aus dem Land, wo König oder Königin ist, wer am besten chillen kann, erleben spannende Abenteuer, bei denen ihnen die Geschwisterkinder helfen müssen.

     
    Am Anfang war es nur eine Aufzählung von Hauptfiguren aus verschiedenen Workshops mit Geschwisterkindern: Anna, die Ameise aus der Zukunft, Geschwisterdrache Fridolin aus der Vergangenheit und die Chillzwerge aus dem Land, wo König oder Königin ist, wer am besten chillen kann. Aber hinter einander weg gelesen war uns sofort klar: »Anna, Fridolin und die Chillzwerge« – das ist der Titel für eine spannende Geschichte!

     
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    Wir freuen uns auf Euch!


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  • Nov
    23

    Wir sind doch keine Aliens!
    18:00 bis 19:00 Uhr
    GeschwisterTREFF online

    »Ich bin doch kein Alien!«, möchten Geschwisterkinder manchmal schreien. Denn andere Kinder verstehen sie oft nicht, stellen nervige Fragen, tuscheln oder schauen verlegen weg, wenn sie die Schwester im Rollstuhl sehen oder wenn der Bruder merkwürdige Geräusche oder Bewegungen macht. 

    Einfach nur mal als Geschwisterkinder unter sich sein: das haben sich Fiona, Fiete, Josephine und Paula gewünscht und haben den GeschwisterTREFF erfunden. Sie kommen aus dem Ruhrgebiet, aus Bayern und aus Ostwestfalen, aber online macht die Entfernung ja keinen Unterschied. Gleich beim ersten Mal hat es super geklappt.

    Die vier Gastgeber*innen sind zwischen acht und elf Jahre alt und besondere Geschwister. Warum besondere Geschwister? Weil sie einen Bruder oder eine Schwester mit einer Behinderung oder einer chronischen, vielleicht sogar lebensbegrenzenden Krankheit haben.

    Vom Team des Geschwisterprojekts wird immer jemand moderieren oder – wenn Ihr das selber machen wollt – im Hintergrund sein, unterstützen, wenn es Probleme mit der Technik gibt oder wenn sonst irgendetwas gebraucht wird.

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  • Nov
    23

    Zeit für Geschwister
    20:30 bis 22:00 Uhr
    ElternTREFF online

    Eltern von behinderten oder chronisch kranken Kindern haben häufig ein chronisch schlechtes Gewissen den Geschwistern ihres Sorgenkindes gegenüber. Berechtigt? Geht es anderen Eltern auch so? Wie gehen sie damit um?

    Beim ElternTREFF | Zeit für Geschwister ist der Name Programm.

    Wieviel und welche Art von Aufmerksamkeit brauchen Geschwisterkinder von ihren Eltern? Woran können Eltern merken, dass ihre kleinen Alltagsheld*innen glücklich oder überfordert sind? Kinder tun alles dafür, dass es ihren Eltern gut geht. Was können Eltern tun, damit die Kinder spüren: meine Eltern sind ein gutes Team, wir sind für Euch da, Ihr müsst Euch keine Sorgen machen? Egal ob verheiratet, geschieden, Patchwork-Familie oder Alleinerziehend?

    In der ersten halben Stunde dürfen die Geschwisterkinder dabei sein. Danach folgt ein kleines Impulsreferat und anschließend wollen wir uns mit Ihnen, mit Euch über die Erfahrungen, Fragen und Anliegen austauschen, die Sie/Euch beschäftigen.

    ElternTREFF | Zeit für Geschwister findet an  letzten Mittwoch im Monat von 20:30 bis 22:00 statt. 

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24. November 2022
  • Nov
    24

    Geschwister von Kindern mit ASS | Autismusspektrumstörung –
    18:30 bis 20:30 Uhr
    pe ZOOM-Link

    Katharina Walckhoff, Koordinatorin des Geschwisterprojekts der Lebenshilfe NRW  im Gespräch mit Dr. Johannes Zinkler,  Leiter einer großen Kinder- und Jugendpsychiatrischen und psychotherapeutischen Praxis in Krefeld.  
     
     
    Einen Bruder oder eine Schwester mit ASS | AutismusSpektrumStörung zu haben, ist für die Geschwister immer eine Herausforderung, nicht selten stellt sie sogar ein Risiko für eine normale Entwicklung dar. 
    Woran merken Eltern, Lehrer und andere Bezugspersonen, ob es den Geschwisterkindern gut geht?  
    Wie können sie erkennen, ob die Geschwister eine eigene diagnose- und behandlungsbedürftige Beeinträchtigung haben oder »nur« auf die familiäre Sitation reagieren?
    Welche Spielräume haben Ärzte und Therapeuten, um die Geschwister in ihrem Praxisalltag mit in den Blick zu nehmen?
    Wo müssen politische und sozialrechtliche Rahmenbedingungen angepasst werden?

    Im ersten Teil des Abends tauschen Katharina Walckhoff und Dr. Johannes Zinkler vor dem Hintergrund dieser und anderer Fragen ihre Erfahrungen zum Thema Geschwister von Kindern mit ASS aus. 
    Anschließend ist Zeit für Fragen und Diskussion.


    Hintergrund:

    Geschwister von Kindern  mit ASSr Autismusspektrumstörung haben es oft schwerer, eine eigene Identität zu entwickeln. Das auffällige Verhalten ihres Bruders oder (seltener) ihrer Schwester wirkt auf ihre Umgebung oft irritierend, peinlich oder sogar verstörend. Für die Geschwister ist es schwieriger, einen eigenen Freundeskreis aufzubauen, manche möchten nicht einmal Freunde mit nach Hause bringen. Normale Themen wie Nähe- und Distanzregulierung, Loyalität und Rivalität von Geschwistern untereinander können erschwert sein. 

    Und die Aussicht auf ein selbstbestimmtes Leben, in dem sie ihre Träume und Sehnsüchte projizieren können, ist oftmals durch die Idee oder die tatsächliche Erwartung der Eltern verstellt, dass sie in ihre Lebensplanung die Betreuung des autistischen Geschwisters mit einplanen oder dieser sogar unterordnen müssen.

    Eltern eines Kindes mit Autismus verwenden einen großen Teil ihrer Energie, Zeit, Aufmerksamkeit und und ihrer finanziellen Möglichkeiten für das betroffene Kind. Die Bedürfnisse und Sehnsüchte der Geschwister werden oft an den Rand der Aufmerksamkeit gedrängt. Auch im sozialen Umfeld der Kinder und ihrer Familien ist Normalität oft nicht selbstverständlich. 
     
    Wenn die zum ASS gehörenden  stereotypen oder aggressiven Verhaltensweisen sehr ausgeprägt sind, können sie für die Geschwister die Grenze zur Kindeswohlgefährdung überschreiten. Oder eine eigene diagnose-- und behandlungsbedürftige Störung wie ADHS, Depression oder autodestruktive Neigungen werden auf die belastende Familiensituation geschoben und/oder als psychosomatische Reaktion beschönigt und nicht ausreichend ernstgenommen.
     
    Eine frühzeitige Sensibilisierung der Eltern, der familiären Umgebung, der Schule und anderer Bezugspersonen für die Bedürfnisse der Geschwisterkinder im Kontext einer ASS sowie vorbeugende und korrigierende Maßnahmen können einen großen Unterschied für die normale Entwicklung der Geschwisterkinder ausmachen. 
     
    Dr. Johannes Zinkler ist Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie und –psychotherapie, Systemischer Coach und Supervisor und hat viele Jahre als leitender Oberarzt in einer Kinder- und Jugenpsychiatrischen Klinik gearbeitet.


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